Urheber- und Medienrecht

Kursstartseite & Inhaltsverzeichnis

Autor:in
Zugehörigkeit

Prof. Dr. Markus Oermann

THWS FIW

Veröffentlichungsdatum

15. Juli 2026

Willkommen bei Urheber- und Medienrecht, einem Pflichtmodul des Studiengangs Digitale Gesellschaft an der THWS. In fünfzehn Lerneinheiten führen wir vom Begriff und den Grundrechten des Medienrechts über die Regulierung von Presse, Rundfunk, Digitalen Diensten, Datenwirtschaft, Telekommunikation und Künstlicher Intelligenz bis zu den Grundlagen, Inhalten, Schranken und Rechtsfolgen des Urheberrechts. Vorkenntnisse werden vorausgesetzt, die Sie idealerweise im Modul “Einführung in das Recht” erworben haben.

Jede Einheit unten ist ein eigenständiges, interaktives Skript: Lesen Sie es im Browser, arbeiten Sie die eingebetteten Quick-Checks, Fallstudien und Übungen durch, und nutzen Sie bei Bedarf die PDF-Fassung zum Ausdrucken oder Nachschlagen.

Kursdaten

Studiengang Digitale Gesellschaft (B. Sc.), THWS FIW
Modul Urheber- und Medienrecht (BDGD 4), Pflichtmodul, 4. Semester
Semester Sommersemester 2026
Dozent Prof. Dr. iur. Markus Oermann, M.A. (THWS FIW)
Format 15 Lerneinheiten, Single Source Publishing (interaktives Skript + PDF)
Prüfung Schriftliche Prüfung (90 Min.); Gesetzestexte als Hilfsmittel zugelassen
Sprache Deutsch/Englisch

So nutzen Sie diese Seite

  • 15 chronologische Lerneinheiten (unten), jede ein eigenständiges Quarto-Skript entlang des Semesterverlaufs.
  • Interaktive Elemente sind direkt im Text eingebettet: Flip-Cards für Definitionen, Quick-Checks zur Selbstkontrolle, Fallstudien mit Lösungen und Drag-Übungen, mit denen Sie rechtliche Mechanismen selbst durchspielen können.
  • Reader. Jede Einheit ist zusätzlich als PDF verfügbar, wenn Sie lieber offline oder auf Papier arbeiten.

Inhaltsverzeichnis

Teil I · Grundlagen des Medienrechts

Begriff und Rechtsquellen des Medienrechts, die Kommunikationsgrundrechte des Grundgesetzes und der Schutz der Persönlichkeit als Fundament aller weiteren Einheiten.

Nr Einheit Was Sie lernen Reader
1 Was ist Medienrecht? – Definition und Einordnung Querschnittsmaterie Medienrecht, Doppelcharakter der Medien, Ziele und Funktionen, Rechtsquellen auf EU-, Bundes- und Länderebene PDF
2 Grundrechte im Medienrecht Abwehrrechte und objektive Wertentscheidung, Lüth-Urteil und mittelbare Drittwirkung, Kommunikationsfreiheiten (Art. 5 Abs. 1 GG), Zensurverbot, Schrankentrias, Wechselwirkungslehre PDF
3 Grundlagen des Persönlichkeitsschutzes Funktion und verfassungsrechtliche Herleitung des APR, Sphärentheorie, Selbstdarstellung und Selbstbestimmung, Verdachtsberichterstattung, Ehrschutz PDF

Teil II · Medienregulierung, Digitale Dienste und Netzwirtschaft

Von der Aufsicht über Presse und Rundfunk zur europäischen Plattform-, Daten- und KI-Regulierung sowie dem Recht der Telekommunikationsinfrastruktur.

Nr Einheit Was Sie lernen Reader
4 Regulierung, Aufsicht und Presserecht Akteure der Medienaufsicht, Selbstregulierung und regulierte Selbstregulierung, institutionelle Garantien, presserechtliche Pflichten PDF
5 Grundstrukturen des Rundfunkrechts Verfassungsrechtlicher und einfachgesetzlicher Rundfunkbegriff, die duale Rundfunkordnung, öffentlich-rechtlicher und privater Rundfunk PDF
6 Recht der Digitalen Dienste Impressumspflicht, Trennungsgebot, Filterfunktion und Diensteklassen des DSA, Notice-and-Action-Verfahren PDF
7 Sorgfaltspflichten nach dem DSA Gestuftes Pflichtenregime für Vermittlungsdienste, Hosting-Anbieter, Online-Plattformen und VLOPs/VLOSEs, DSA-Filter und Haftungsprüfung, digitales Hausrecht PDF
8 Digital Markets Act und Datenwirtschaftsrecht Gatekeeper-Regulierung und Verhaltenspflichten des DMA, Durchsetzung, Ende des „Dateneigentums“, Data Governance Act und Data Act PDF
9 Telekommunikationsrecht Trennung von Technik und Inhalt, vom Staatsmonopol zum Regulierungsrecht, Netzneutralität, Anbieterwechsel, Fernmeldegeheimnis, Vorratsdatenspeicherung PDF
10 Der Rechtsrahmen für Künstliche Intelligenz Risikobasierter Ansatz des AI Act, Rollenverteilung zwischen Anbieter und Betreiber, Haftungsregime, Bezüge zum Urheberrecht PDF

Teil III · Urheberrecht

Vom Schöpferprinzip über die Verwertungs- und Persönlichkeitsrechte der Urheber und deren Schranken bis zu Rechtsfolgen von Verletzungen und der Lizenzierung von Werken.

Nr Einheit Was Sie lernen Reader
11 Grundlagen des Urheberrechts Schöpferprinzip, Werkbegriff und Schutzvoraussetzungen PDF
12 Inhalt des Urheberrechts Veröffentlichungsrecht, Anerkennung der Urheberschaft, Entstellungsverbot, körperliche und unkörperliche Verwertungsrechte, Bearbeitungsrecht PDF
13 Schranken des Urheberrechts Allein- und Miturheberschaft, Privatkopie, Zitatrecht, Panoramafreiheit, Parodie und Pastiche PDF
14 Folgen von Urheberrechtsverletzungen Unterlassungs- und Beseitigungsansprüche, Schadensersatz, Hilfsansprüche auf Auskunft und Vernichtung PDF
15 Lizenzen und Verwertungsgesellschaften Verwertungs- vs. Nutzungsrecht, Stufenleiter der Gestattungen, einfache und ausschließliche Nutzungsrechte, Zweckübertragungstheorie, Verwertungsgesellschaften nach dem VGG PDF

Dozent

Prof. Dr. iur. Markus Oermann, M.A. Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) markus.oermann@thws.de